Montag, 18. März 2013

Meine eigene kleine Fanpage!

JA! Ich hab damit gedroht, ich habs gewagt, ich werde nun dort nerven. Mehr oder weniger. Nach meinem ersten offiziellen Auftrag, den es hier später auch noch zu beglotzen gibt, musste es sein. Wenn der Name schon irgendwo draufsteht, muss auch irgendwo eine vernünftige Präsenz her.


so schaut es momentan aus:




Link gibt es hier:

http://www.facebook.com/Angrangy

Wenn der Bachelorstress vorbei ist, werde ich versuchen einiges an den Mann zu bringen und den ganzen elitären Futzis zu zeigen, dass man auch ohne professionelle Ausbildung etwas schaffen kann, wenn man verbissen genug ist. Frei nach Beuys: "Auch du bist Künstler!"

kleiner Praktikumsbericht pt. I

Damit wenigstens ein klein wenig hier steht, gibts den Praktikumsbericht nun in zwei Teilen. Keiner mag lange Texte!

Mein Praktikum ist schon eine kleine Weile her und ich musste erst einmal die Lust wieder finden zu schreiben. Ich bin so unmotiviert wie lang nicht mehr und das ist keine super Voraussetzung für die Bachelorarbeit. Aus reiner Faulheit benutze ich nun auch nicht den Html Editor von Blogger wie üblich, sondern bleibe bei diesem "Verfassen" Editor mit diesen ganzen praktischen Buttons für faule Menschen.

Mein Praktikum kam ziemlich überraschend auf mich zu. Ursprünglich sollte ich im Dezember hin, um mich vorzustellen. Im Januar sollte ich anfangen. Da jedoch eine andere Praktikantin kurzfristig abgesagt hat, kam eine Rundmail an alle Bewerber nach dem Motto "wer zuerst kommt, mahlt zuerst" mit einem Starttermin, der zwei Wochen später gelegen war. Glücklicherweise gehöre ich zu den Nichtstuern, die nur einmal die Woche zur Uni müssen und sah die Mail sehr früh, sodass ich schnell antwortete und noch am selben Tag die Zusage bekam.

Ich habe noch gar nicht erwähnt, wo ich mich beworben habe: In einer Kunstgalerie. In so einer war ich vorher selbst nur auf "Exkursion" in der Düsseldorfer Altstadt während eines Seminars über den Kunstmarkt der 80er Jahre. Sonst haben mich solche Läden immer abgeschreckt. Schnöselige Kunden, schnöselige Verkäufer. Lud mich schon beim Blick durchs Schaufenster nicht ein. So war es bis ich in die Artclub Galerie kam. (Achtung, Schleichwerbung)

Anfängliche Unsicherheiten bezüglich meines Outfits (Hilfe, ich habe nur durchlöcherte Hosen und Bandshirts!) verflogen schon nach dem ersten Tag. Genau hier schien ich richtig zu sein. Der Chef war direkt per Du, erklärte kurz meine erste Aufgabe und verschwand wieder. Künstler, wie ich später herausfand. Und was für einer.

Ich bekam genügend Aufgaben, die eher mit der Hintergrundarbeit einer Galerie zu tun hatten. Pressespiegel, Ausstellungsanalyse, Inventarlisten, Verwaltung des Künstlerarchivs etc. Und doch konnte ich mir die Arbeit frei einteilen, mich mit der Kunst selbst beschäftigen, das freie Archiv durchstöbern. Das Archiv nämlich ist das ganz besondere an dieser Galerie: Jeder Künstler, der in diesem "Club" Mitglied ist, bekommt nicht nur die Sicherheit in diesen Räumen ausgestellt zu werden, sondern auch noch die Möglichkeit, sich und seine Werke in einem selbstgestaltetem Ordner zu präsentieren, zu dem jeder Besucher freien Zugang hat. Diese Präsentation beinhaltet neben Biographien und Zeitungsartikeln Abbildungen zu weiteren Werken oder sogar Originale, die direkt aus der Mappe gekauft werden konnten. So kann sich jeder Besucher weiter über den Künstler, der ihn interessiert weiter informieren.



Meine persönlichen Lieblingskünstler aus der Galerie: Jens EmdeRuth Jäger und MARxS.


To be continued

Donnerstag, 17. Januar 2013

Work in Progress: Akt

Ich schaue mir selbst gerne die einzelnen Prozesse von Bildern an, deshalb dachte ich mir, dass ich euch ebenfalls die einzelnen Schritte zeige. Vielleicht interessiert es ja jemanden und inspiriert ihn möglicherweise.


Acryl auf Leinwand

So, wie bereite ich mich vor? Jeder hat seine eigenen Gewohnheiten und Vorlieben. Ich male am liebsten auf dem Boden, deshalb breite ich einige Lagen Zeitungspapier aus. Links kommen die Farben und Wasser hin, rechts meine Palette und Bier.

Diesmal habe ich nach Vorlage gemalt, weil sich meine Cousine ein bestimmtes Bild gewünscht habe. Allerdings habe ich da ein wenig meinen eigenen Touch mit reingebracht.

1.Schritt: Der Hintergrund
Das ist auch so wieder eine Sache, die jeder anders macht. Früher habe ich den Hintergrund als letztes gemalt. Weil ich aber nicht die ordentlichste und gründlichste bin und somit nicht säuberlich drum herum malen konnte, habe ich angefangen mit dem Hintergrund zu beginnen.
In dem Fall habe ich mit recht wenigen Farben gearbeitet und selbst ein wenig herum experimentiert. Die Farbflächen wurden grob mit einem großen Malerpinsel aufgetragen (ich benutze fast nur Pinsel aus dem Baumarkt) und dann mit einem Malermesser (Spachtel geht auch super) verstrichen wie die Laune es hergab und die Farben sich miteinander vermischten. Am besten geht es, wenn man schön dicke Schichten aufträgt und die Oberfläche eine cremige Textur hat. Durch das Malermesser und die verschieden dicken Schichten kommt schön Struktur ins Bild. Das ganze sieht dann so aus:


Und weil ich schon beim Aquarell so gerne rumkleckse, darf es hier nun auch nicht fehlen:


2. Das Motiv
Das Motiv war vorher schon klar. Mein eigener Stil musste rein. Hab auf einem kleinen Stück Papier das Profil des Gesichts vorgezeichnet und mit einem Buntstift übertragen. Wenn ich auf Leinwand vorzeichne, benutze ich einen Buntstift in einer ähnlichen Farbe wie das Bild später haben soll. Bei Bleistiften habe ich die Erfahrung gemacht, dass der Graphit sich von der Leinwand löste und die Farbe verunreinigte. Schön war es nicht, sondern verdammt ärgerlich.
Die Figur sollte später eine schwarze Kontur haben, also habe ich erst einmal den Körper ein wenig modelliert. Dazu nehme ich verdünnte Farbe und skizziere die Umrisse sowie die ersten Farbflächen. Weil ich die Proportionen nicht ganz einschätzen kann, musste ich das Bild immer wieder abfotografieren und am Handy betrachten. Ich weiß nicht warum (Psychologie Studenten hier?), aber irgendwie kann mein Auge das nicht ganz verarbeiten. Also sahen die Prozesse weitestgehend so aus:




Ich liebe es Nass auf Nass direkt auf der Leinwand zu mischen. Anders kann ich nicht. Da muss jeder für sich seine Methoden heraus finden. Manchmal streiche ich ewig auf einer Stelle die Farben hin und her, manchmal male ich in Schichten (mit Trocknungsphase), manchmal setze ich breite Pinselstriche wie hier neben- oder aufeinander.

Anschließend alles verfeinern, etwas mehr definieren, die Konturen und fertig ist das obige Bild.

Montag, 3. Dezember 2012

kleines Lebenszeichen

für sonderlich große Texte habe ich keine Zeit. Eigentlich schon, aber wenn ich frei habe, habe ich nicht sonderlich Lust mich noch hier an Texte zu setzen. Das wird hoffentlich irgendwann wiederkommen. Angefangene Beiträge habe ich hier so einige als Entwurf gespeichert. Wer wissen will, was ich so treibe, sollte mir bei Instagram folgen. Dort gibts ab und an ein paar Updates.



Montag, 22. Oktober 2012

Musik: Thee Attacks

Wie ich auf die Band gekommen bin, ist völlig unspektakulär: Im Programm des Sonic Ballroom gesehen, auf Youtube abgecheckt, vergessen, zum Konzert gegangen.
Während des Konzerts konnte ich meine Füße nicht still halten. Zu sehr haben mich die dänischen Jungs entzückt.



Thee Attacks, das sind Jimmy (Gesang + Gitarre), Terry (Gitarre), Johnny (Bass) und Ritchie (Schlagzeug). 5 schicke Jungs, die wirklich was drauf haben. Ich würde sogar so weit gehen und den Sänger mit einem jungen Jim Morrison vergleichen. Beide verlieren sich völlig in der Musik, haben eine unglaublich saubere Stimme und sehen verdammt gut aus. Bilder und Videos zeigen, was Benjamin mit der Verlust der Aura meinte: Die atemberaubende Atmosphäre eines Thee Attack Konzerts kann nicht eingefangen werden. Die Jungs haben eine wahnsinnig starke Bühnenpräsenz, die tief in die Glieder geht.

Wer also auf Garage und die jungen Mando Diao steht, sollte sich die Songs mal anhören und den Jung eine Chance geben:







Für mich bitte ein Ticket nach Dänemark.

Dienstag, 16. Oktober 2012

Endlich frei!

Jetzt fehlt nur noch meine Bachelorarbeit, aber damit werde ich mich ab nächster Woche auseinander setzen. Heute musste ich erstmal wieder feststellen, dass ich absolut nicht der mündliche Typ bin. Selbst Gesten helfen mir nicht dabei meine Gedanken zu ordnen. Da bleibe ich doch lieber bei Stift und Tastatur.




Ich war wieder musiktechnisch unterwegs, war auf Konzerten von Bands, die ich nicht kannte. Aber gut war's. Wer auf Modsound steht, sollte hier die nächsten Tage wieder reinschauen. Meine neueste Lieblingsband muss vorgestellt werden.

Dass ich mein Portemonnaie verloren habe, hab ich noch nicht erwähnt. Es gibt nichts schlimmeres. Momentan bin ich ohne Versichtertenkärtchen, der Online Antrag bei der AOK kam nicht bei der Dienststelle an. Bankkarten habe ich immerhin schon, Ausweis ist bestellt. Nur zum Straßenverkehrsamt kam ich bisher noch nicht, weil das natürlich wieder am Arsch der Welt sein muss. Da bin ich den halben Tag unterwegs und werde wohl dort noch den Rest des Tages warten bis ich endlich dran bin. An die Kosten will ich gar nicht erst denken. Mein Oktober war teuer.

Immerhin schaut es so aus, als hätte ich endlich einen Praktikumsplatz!

Mittwoch, 3. Oktober 2012

Alltag: Nur noch 2 wochen

Dann habe ich endlich wieder Zeit für euch und meinen Skizzenblock.

Die Hausarbeit wurde gestern abgegeben, diese Woche werden die Erstsemester betreut und demnächst habe ich meine mündliche Prüfung in Artistic Research. Leider muss ich euch nun wieder mit Instagram Fotos abspeisen, aber ich hoffe, dass ich das alles noch nachholen kann.










Beim letzten heftigen Regen kam Wasser durch die Decke. Und irgendwie will die Hausverwaltung nicht wahr haben, dass dieser Bau Abrissreif ist. Warum nur habe ich gerade das Studentenwohnheim erwischt, das nicht renoviert wurde?