Sonntag, 19. Dezember 2010

Das Reich der Elben [Buch]

Ich habe mich vor einigen Wochen dazu entschieden, wenigstens im Zug ein Buch meiner Wahl zu lesen. Und da ich so ein kleiner Fantasyfreak bin (nur ohne Live RPGs) und die ganze "Die Orks", "Die Elfen", "Die Zwerge" usw. Reihen recht gerne gelesen habe, wollte ich mir nun "Das Reich der Elben" von Alfred Bekker vornehmen.


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Doch leider hat sich schon bei den ersten Seiten alles in mir gesträubt weiter zu lesen. Und da ich recht optimistisch und hoffnungsvoll immer bin, denke ich mir "ach, vllt musste der erst in Schreibwahn kommen"... Leider ist es nach der Hälfte auch nicht viel besser geworden.

Darum geht es:
Das Elbenvolk musste seine alte Heimat verlassen und segelte durch das weite Nebelmeer auf der Suche nach einem neuen Land. Diese Reise dauerte bereits mehrere Generationen an, als es auf eine Insel stieß. Voller Hoffnung schickte der Elbenkönig Truppen aus, um die Insel und dessen Küste zu erkunden. An Land werden sie jedoch von affenartigen beflügelten Wesen angegriffen und liefern sich einige Kämpfe. Der König und einer seiner treuen Gefährten werden von einem blinden Wesen aus vergangen Zeiten mit Zauberkräften gerettet und dazu benutzt, die magischen Ungeheuer dieser Insel zu vernichten. Denn auf dieser Insel lastet ein Fluch, der deren Bewohner daran hinderte, sie zu verlassen. Hinter diesen Stückchen Land jedoch befindet sich ein fruchtbarer Kontinent, der der perfekte Zufluchtsort wäre.

Positives:
Der Autor hat sich gewiss Mühe mit der Story gegeben und einige einfallsreiche Aspekte mit eingebracht.

Negatives:
~ Die Sprache wirkt an vielen Stellen zu angestrengt und übertrieben. Formulierungen werden auf einer Seite bis zu 5 mal erwähnt, was ziemlich nervig sein kann. Manchmal hatte ich das Gefühl, dass es sich hierbei um Texte einer Sechstklässlerin handelt.
~ Die guten Ideen wurden leider nur recht spärlich miteinander verknüpft, weil der Autor viel zu viel auf einmal reinbringen wollte. Folge: steifer Textverlauf


"Was erschreckt Euch so, Branagorn?", fragte Keandir.
Branagorn schluckte schwer. "Es sind Eure Augen, mein König."
"Was ist mit ihnen?"
"Sie sind wieder vollkommen schwarz, so wie ich es schon einmal sah. Es ist nichts Weißes mehr in ihnen."

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"König Keandir!" rief Sandrilas, den der Anblick seines Herrn genauso erschreckte wie die anderen Krieger in seinem Gefolge.
"Ich bin es, auch wenn sich meine Augen verändert haben sollten.", erklärte der Elbenkönig, der weiterhin scharf und deutlich sehen konnte.


Ich weiß nicht, ob ich einfach nur überempfindlich bin, weil ich viel auf den sprachlichen Stil achte. Aber diese Art und Weise zu schreiben geht mir ziemlich auf den Wecker, da können die Ideen drum herum noch so gut sein.


Habt ihr es gelesen? Wenn ja - wie beurteilt ihr es?
Habt ihr vielleicht andere Bücher dieser Fantasyreihen gelesen?

Kommentare:

  1. Ähm also dieses "Zitat" ... das geht ja mal gar nicht! o_O
    "der weiterhin scharf und deutlich sehen konnte" ... wo ist da der SINN?! :'D

    Ich hab aber auch noch nie ein Buch aus dieser Elben, Orks, Whatever Reihe gelesen! ._.

    Zuletzt habe ich das "Flüstern der Nacht" gelesen, der zweite Band einer Fantasy-Reihe. Und ich finds grandios! *-*
    Stellenweise zieht es sich mal etwas, aber die Ideen darin finde ich Klasse und ich mag die Charactere (:

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  2. Hallo Liebes! Wollt Dich mal eben auf mein Gewinnspiel aufmerksam machen, anlässlich meiner nun über 30 regelmässigen Lesern. Die 30 ersten Verfolger - also auch Du - bekommen bei der Teilnahme ein Zusatzlos =) Ich würd mich freuen, wenn Du mitmachen würdest! =)

    http://kampfzwerglisleben.blogspot.com/2010/12/30-leserinnen-gewinnspiel.html

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