Donnerstag, 27. Januar 2011

I LOVE DJÄZZ


Garantiert habe ich bereits erwähnt, dass es hier nur wenige Läden gibt, in denen man hier wirklich gut und mit guter Musik feiern kann. Einer Dieser Läden ist das DJÄZZ in Duisburg mit seinem wirklich unterschiedlichen Programm und 60s Music Abenden (meine liebste Veranstaltung!). Allerdings soll dieses nun auf Grund von Beschwerden von Anwohnern geschlossen werden bzw Öffnungszeiten ändern. Somit wäre es das aus fürs Feiern.

Am Samstag, 29.1.11 findet eine Demonstration gegen die Sperrzeit und seine Folgen statt.

Start: 12 Uhr AvedunkCentrum

www.ilovedjaezz.de

Bands:
Resistanzen2, Mobilée, Tim Isfort, Romeros, Angelo Gregorio Band, Giuseppe Mautone solo, Niko & Stathi, DjäzzSession-Band, uvm



Auszug aus dem Infoblatt:


Der Djäzz Jazzkeller gehört zu den wenigen Liveclubs in Duisburg. Seit beinahe acht Jahren
veranstaltet der Club in der Innenstadt Konzerte, Jazzsessions, offene Bühnen,
Ausstellungen, Lesungen und am Wochenende Partys. Die Einnahmen der Partys sind für
den Betrieb des Clubs existenziell, denn mit ihnen wird das Kulturprogramm unter der Woche
finanziert.

Obwohl sich das Partyprogramm vor allem an ein Nischenpublikum wendet, entwickelten sich
viele der Veranstaltungen in den letzten Jahren zu Publikumsmagneten. Dies führte leider
nicht nur zu einem gut gefüllten Djäzz, sondern auch zu wiederholten Beschwerden der
Anwohner, die sich durch an- oder abreisende Gäste in ihrer Nachtruhe belästigt fühlten.

Als Konsequenz dieser Beschwerden hat das Ordnungsamt der Stadt Duisburg dem Djäzz
auferlegt, fortan den Club um 1 Uhr zu schließen. Man muss kein Kenner des Nachtlebens
sein, um sich ausrechnen zu können, dass dies das Ende für die Partyreihen im Djäzz
bedeutet. Der Folgeschaden, der dabei entsteht, ist jedoch ein wesentlich größerer als die
abgesetzen Partys: Ohne die Einnahmen aus diesen Veranstaltungen kann der Club nicht nur
sein Kulturprogramm nicht mehr finanzieren, sondern ist jeder Überlebenschance beraubt.

Eine Förderung durch öffentliche Mittel erhält das Djäzz nicht; sie war dank der
Mischkalkulation (Partys finanzieren Kultur) auch nicht notwendig.
Somit verliert die Duisburger Innenstadt nicht nur eine Reihe hochwertiger Partys, sondern
auch eine der wenigen Räumlichkeiten für Kunstschaffende verschiedener Richtungen und
aller Altersklassen.

Die bisherigen Reaktionen auf die Entscheidung, dass das Djäzz fortan um 1 Uhr schließen
muss, waren überwältigend. Die WAZ berichtete ausgiebig, ebenso Radio Duisburg, der
WDR, Studio 47, die Rheinische Post, die Onlinemagazine Ruhrbarone und X-Tra News und
viele weitere. Innerhalb weniger Tage sammelten sich über 1200 Facebooknutzer in einer
eigens eingerichteten Unterstützergruppe. Vertreter verschiedener Ratsparteien und
prominente Duisburger Kulturschaffende äußerten sich entsetzt über das drohende Aus des
Djäzz.

Da der Stadt Duisburg mit dem Club eine der wenigen Musikbühnen in der Stadt verloren
gehen würde, wünschen wir uns einen Kompromiss, der das Fortbestehen des Djäzz und den
Interessen der Anwohner gerecht wird. Das Djäzz wäre laut Auskunft der Betreiber zu
weiteren baulichen Maßnahmen zur Schallisolierung bereit. Auch die Absetzung „zu
erfolgreicher“ Veranstaltungen bzw. deren Verlegung in andere Spielstätten stünde zur
Diskussion. Weitere Vorschläge zur Lösung der Situation sind herzlich willkommen.
Wir hoffen und zählen auf die Dialogbereitschaft aller Beteiligten. Das kulturelle Angebot in
der Stadt Duisburg ist zu klein, als dass ein weiterer Spielort geopfert werden kann, ohne
vorher nach einer konsensfähigen Lösung zu suchen. Hierzu sind alle Beteiligten (Anwohner,
Ordnungsamt, Kulturdezernat und die Betreiber des Djäzz) aufgerufen.



Ich hoffe, dass sich Lösungen finden werden. Sonst komme ich hier garnicht mehr aus dem Haus. :(

1 Kommentar:

  1. AH! Den hab ich schon gesucht! Davon hab ich schon mal einen verloren und musste mir die nochmal kaufen. Sorry falls ich Hoffnungen geweckt hab...Verpeiltheit und Unordnung...Danke!

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