Dienstag, 12. Juli 2011

Eigentlich

Manchmal frage ich mich, was eigentlich in meinem Kopf los ist. Eigentlich bin ich doch ein fröhlicher Mensch. Eigentlich lache ich 24h am Tag. Eigentlich. Und doch überkommt es mich immer wieder, wenn ich alleine in die Dunkelheit der Nacht hinaus schaue. Ich erinnere mich an vergessene Träume von längst vergangenen Freundschaften und finde den Weg zurück zu den abgespeicherten Bildern mit unseren gemeinsamen Momenten.
Manchmal träume ich so real, dass ich weinend aufwache, nicht mehr weiß was gestern war und schließlich so verwirrt bin, dass alles nur noch schief läuft. Freud hätte wahrscheinlich einiges bei mir zu tun. Manchmal weiß ich, dass ich träume, lenke sie oder scheitere daran. Ich erinnere mich an ähnliche Träume, setze einige Jahre später vergessengeglaubte Träume fort oder wiederhole sie 1:1. Und nur selten wache ich mit einem wirklich guten Gefühl auf.

Eigentlich bin ich nicht so schwach, nicht so sentimental und erst recht erweicht die Mauer meines Stolzes nicht. Es fällt mir schwer all das zu beschreiben, wenn immer mehr Gefühle in mir aufkommen, die ich in einer viel zu langen Phase meines Lebens nur all zu gut kannte. Ich dachte, es wäre vorbei. Ich dachte, ich hätte es hinter mir.

1 Kommentar:

  1. Ich kenne das Gefühl nur allzu gut - wisse, du bist nicht allein...

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