Donnerstag, 3. Mai 2012

Plötzlich Zombie!

Letztens fiel mir beim Stöbern in der Buchhandlung auf der Suche nach einem Vorschulbuch ein verrücktes Buch ins Blickfeld. David Lubars Plötzlich Zombie. So ein Mist! scheint ein Kinderbuch zu sein, das sich von anderen völlig unterscheidet. Das Zombiethema ist selbst in der Kinderliteratur nichts Neues, selbst die Knickerbockerbande (na, wer erinnert sich?) hatte bereits mit ihnen zu tun. Hier allerdings werden die Vorzüge des Zombieseins "kindgerecht" beschrieben.

Story:
Nathan ist ein, ganz sachte gesagt, angehender Loser. Wird als letztes bei Mannschaftsspielen gewählt, verliert bei Videospielen und wird von seinem Schwarm kein bisschen beachtet. Also beschließt der "Tisch der Opfer" einen Trank zu brauen, der die miese Laune vertreiben soll. Allerdings wird dieser über Nathan verschüttet, dessen Gliedmaßen anfangen abzufaulen.


Meiner Meinung nach trifft der originale Titel etwas besser zu: My rotten Life. Nathan Abercrombie, Accidental Zombie.

Ehrlich gesagt überlegte ich, mir dieses Buch zu zulegen. Beim Surfen im Netz bin ich dann abe auf diese Rezension gestoßen, die mich nun zweifeln lässt. Kindern soll es allerdings gefallen. Ich schwanke. Wenn, kommt es sowieso auf Englisch ins Regal.



Fortsetzungen gibt es bereits, die mindestens genauso witzige Titel besitzen:

1 Kommentar:

  1. Wunderschöne Entdeckung. Wenn man es nicht besser wüsste, könnte man meinen, das seien nur Gag-Buchcover. Aber schön, dass auch die jüngste Jugend auf die nahende Zombie-Apokalypse vorbereitet wird. Noch herrlicher der Untertitel: „So ein Mist“. Gefühlsausbrüche bei der Zombieumwandlung sind auch total überbewertet. Gleich welcher Art.

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