Montag, 18. März 2013

kleiner Praktikumsbericht pt. I

Damit wenigstens ein klein wenig hier steht, gibts den Praktikumsbericht nun in zwei Teilen. Keiner mag lange Texte!

Mein Praktikum ist schon eine kleine Weile her und ich musste erst einmal die Lust wieder finden zu schreiben. Ich bin so unmotiviert wie lang nicht mehr und das ist keine super Voraussetzung für die Bachelorarbeit. Aus reiner Faulheit benutze ich nun auch nicht den Html Editor von Blogger wie üblich, sondern bleibe bei diesem "Verfassen" Editor mit diesen ganzen praktischen Buttons für faule Menschen.

Mein Praktikum kam ziemlich überraschend auf mich zu. Ursprünglich sollte ich im Dezember hin, um mich vorzustellen. Im Januar sollte ich anfangen. Da jedoch eine andere Praktikantin kurzfristig abgesagt hat, kam eine Rundmail an alle Bewerber nach dem Motto "wer zuerst kommt, mahlt zuerst" mit einem Starttermin, der zwei Wochen später gelegen war. Glücklicherweise gehöre ich zu den Nichtstuern, die nur einmal die Woche zur Uni müssen und sah die Mail sehr früh, sodass ich schnell antwortete und noch am selben Tag die Zusage bekam.

Ich habe noch gar nicht erwähnt, wo ich mich beworben habe: In einer Kunstgalerie. In so einer war ich vorher selbst nur auf "Exkursion" in der Düsseldorfer Altstadt während eines Seminars über den Kunstmarkt der 80er Jahre. Sonst haben mich solche Läden immer abgeschreckt. Schnöselige Kunden, schnöselige Verkäufer. Lud mich schon beim Blick durchs Schaufenster nicht ein. So war es bis ich in die Artclub Galerie kam. (Achtung, Schleichwerbung)

Anfängliche Unsicherheiten bezüglich meines Outfits (Hilfe, ich habe nur durchlöcherte Hosen und Bandshirts!) verflogen schon nach dem ersten Tag. Genau hier schien ich richtig zu sein. Der Chef war direkt per Du, erklärte kurz meine erste Aufgabe und verschwand wieder. Künstler, wie ich später herausfand. Und was für einer.

Ich bekam genügend Aufgaben, die eher mit der Hintergrundarbeit einer Galerie zu tun hatten. Pressespiegel, Ausstellungsanalyse, Inventarlisten, Verwaltung des Künstlerarchivs etc. Und doch konnte ich mir die Arbeit frei einteilen, mich mit der Kunst selbst beschäftigen, das freie Archiv durchstöbern. Das Archiv nämlich ist das ganz besondere an dieser Galerie: Jeder Künstler, der in diesem "Club" Mitglied ist, bekommt nicht nur die Sicherheit in diesen Räumen ausgestellt zu werden, sondern auch noch die Möglichkeit, sich und seine Werke in einem selbstgestaltetem Ordner zu präsentieren, zu dem jeder Besucher freien Zugang hat. Diese Präsentation beinhaltet neben Biographien und Zeitungsartikeln Abbildungen zu weiteren Werken oder sogar Originale, die direkt aus der Mappe gekauft werden konnten. So kann sich jeder Besucher weiter über den Künstler, der ihn interessiert weiter informieren.



Meine persönlichen Lieblingskünstler aus der Galerie: Jens EmdeRuth Jäger und MARxS.


To be continued

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen